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Pastinaken

Allgemeines

Pastinaken sind Wurzelgemüse aus der Familie der Doldenblütler und eng mit Möhren sowie Petersilie verwandt. Sie besitzen eine cremeweiße bis gelbliche Farbe und eine längliche, kegelförmige Wurzel. Besonders geschätzt werden Pastinaken wegen ihres mild-würzigen und leicht süßlichen Aromas.

Herkunft

Die Pastinake zählt zu den ältesten Kulturpflanzen Europas und war bereits im Mittelalter ein wichtiges Grundnahrungsmittel. Erst mit der Verbreitung der Kartoffel verlor sie an Bedeutung. Heute erlebt sie vor allem in der modernen und regionalen Küche ein Comeback.

Geschmack und Eigenschaften

Pastinaken haben einen angenehm süßlichen, leicht nussigen Geschmack mit einer würzigen Note. Ihr Aroma erinnert an eine Mischung aus Möhre, Sellerie und Petersilie. Das Fruchtfleisch ist fest, wird beim Garen jedoch weich und cremig.

Verwendung in der Küche

Pastinaken sind vielseitig verwendbar und eignen sich für:

  • Suppen und Eintöpfe
  • Pürees
  • Ofengemüse
  • Gemüsepfannen
  • Gratins
  • Babynahrung
  • Beilagen zu Fleisch- und Fischgerichten

Sie können gekocht, gedünstet, gebraten oder gebacken werden.

Inhaltsstoffe

Pastinaken enthalten Ballaststoffe, Kohlenhydrate sowie Vitamine und Mineralstoffe, insbesondere Kalium, Vitamin C und Folsäure. Durch ihren natürlichen Zuckergehalt besitzen sie eine angenehme Süße.

Lagerung

Pastinaken sollten kühl, dunkel und trocken gelagert werden. Im Gemüsefach des Kühlschranks halten sie sich mehrere Tage bis Wochen frisch.

Besonderheiten

Pastinaken sind besonders in der Herbst- und Winterküche beliebt. Durch ihr aromatisches und leicht süßliches Geschmacksprofil eignen sie sich hervorragend für herzhafte sowie cremige Gerichte und gewinnen in der regionalen Küche zunehmend an Bedeutung.