
Brunnenkresse
Allgemeines
Brunnenkresse ist ein würziges Blattgemüse und gehört zur Familie der Kreuzblütler. Sie wächst bevorzugt an klaren, fließenden Gewässern und zählt zu den ältesten bekannten Küchenkräutern Europas. Charakteristisch sind ihre kleinen, runden grünen Blätter und ihr kräftig-würziger Geschmack.
Herkunft
Die Brunnenkresse stammt ursprünglich aus Europa und Westasien. Bereits in der Antike wurde sie als Nahrungs- und Heilpflanze geschätzt. Heute wird sie sowohl wild gesammelt als auch gezielt angebaut.
Geschmack und Eigenschaften
Brunnenkresse besitzt ein frisches, leicht scharfes und pfeffriges Aroma, das an Rettich oder Senf erinnert. Die zarten Blätter sind besonders aromatisch und verleihen Speisen eine würzige Frische.
Verwendung in der Küche
Brunnenkresse eignet sich besonders für die kalte Küche und wird verwendet in:
- Salaten
- Kräuterquark und Dips
- Sandwiches und Wraps
- Suppen
- Smoothies
- Garnierungen
- Kräuterbutter
Da Hitze das Aroma schnell vermindert, wird Brunnenkresse meist erst kurz vor dem Servieren hinzugefügt.
Inhaltsstoffe
Brunnenkresse enthält viele Vitamine und Mineralstoffe, insbesondere Vitamin C, Vitamin A, Eisen und Calcium. Zudem ist sie reich an Senfölen, die für den würzigen Geschmack verantwortlich sind.
Lagerung
Frische Brunnenkresse ist empfindlich und sollte möglichst schnell verarbeitet werden. Im Kühlschrank hält sie sich nur wenige Tage. Ideal ist die Lagerung in einem feuchten Tuch oder mit den Stielen in etwas Wasser.
Besonderheiten
Brunnenkresse gilt als besonders nährstoffreich und wird häufig als sogenanntes „Superfood“ bezeichnet. Durch ihre intensive Würze reichen bereits kleine Mengen aus, um Gerichten ein frisches und aromatisches Geschmacksbild zu verleihen.